Bei der Klärung sexueller Themen gehe ich von einem integrativen Konzept der Sexualität aus, das aus unterschiedlichen Perspektiven die Komponenten der Sexualität betrachtet. Der sexuelle Akt, der meistens reflektorischer, unbewußter Natur ist, wird in seinen verschiedenen Aspekten betrachtet und bewußt gemacht. Die systemischen und psychodynamischen Zusammenhänge werden erkannt und durchleuchtet. Neue mögliche Perspektiven werden angeboten.
Folgende Bereiche werden u.a. im Gespräch berücksichtigt:
-körperliche und physiologische Komponenten: Was passiert in meinem Körper, wenn es um Lust und Erregung geht? Wie kann ich meine Erregungskurve erweitern und meine Lustfähigkeit und Genuß steigern? ...
-kognitive Komponenten: Was denke ich über Sex? Welche Glaubensätze, Idealisierungen, Gebote, Verbote und Tabus habe ich diesbezüglich? Wie beeinflussen bestimmte Überzeugungen über mich selbst und über Sexualität mein Lusterleben? Welche „Aufträge“ hab ich in meiner Herkunftsfamilie ungeprüft bekommen? ...
-persönliche Komponenten: Fühle ich mich wohl in meiner Haut, zeige ich mich gerne als Frau, als Mann? Wie stolz bin ich, Frau oder Mann zu sein? In welchem Maße entspreche ich den gesellschaftlichen Stereotypen? Welche Ausprägung haben meine Attraktionskodes? Wie intensiv kann ich meine Gefühle, Emotionen, Empfindungen Ausdruck geben?
-Beziehungskomponenten: Wie ist die Kommunikation in meiner Beziehung? Erkenne ich meine Bedürfnisse und kann ich meinen Partner für mein „Projekt“ gewinnen? Wie sind meine erotischen und Verführungskompetenzen? Und meine Berührungsqualität? „Kann ich wirklich nicht“ oder „Will ich nicht (so)“? Was habe ich „davon“, in einer bestimmten Situation zu bleiben? ...
Die Entwicklung, Interaktion und Harmonisierung dieser verschiedenen Komponenten ermöglicht dem Betroffenen ein Gefühl von innerem Gleichgewicht und Zufriedenheit zu erfahren und gleichzeitig neue Räume für die eigene Lust zu entdecken. Sexualität ist ein Lernprozeß, der am Tag unserer Geburt anfängt und nie aufhört. Es geht nicht um richtig und falsch, sondern nur darum, was kann ich dazu lernen, damit es für mich (und meinen Partner) spannender und intensiver wird.
Eine besondere Aufmerksamkeit bekommt der Aspekt der emotionalen Intimität in der Paarbeziehung. Emotionale Intimität ist ein wesentliches Grundbedürfnis des Menschen, das jedoch selten auf eine befriedigende Art erlebt wird. Mangel an emotionaler Intimität ist einer der Hauptgründe, weswegen Paare in die Therapie kommen und letztlich einer der Hauptauslöser von sexuellen Funktionsstörungen in der Beziehung (z.B. Lustlosigkeit).
Mit meiner Arbeit unterstütze ich Sie dabei, dieses Gleichgewicht für Sie neu zu definieren, Altes was Sie nicht mehr brauchen hinter sich zu lassen und Neues zu entdecken und zu experimentieren...