Der Kreislauf von Schmerz, Angst und Anspannung

In diesem Artikel möchte ich alle Frauen ansprechen, die schon einmal in ihrem Leben die Erfahrung gemacht haben, dass ihr Körper in der Intimität streikt und „Nein“ sagt. Wenn Sex schmerzt, kann sich unser Körper verschließen und wir haben in diesem Moment selbst oft keine bewusste Kontrolle mehr darüber.

Ich möchte den Kreislauf von Schmerz, Erwartungsangst und Anspannung aufzeigen und dabei versuchen, einen Weg in das komplexe Phänomen der Schmerzen beim Sex zu finden, der zur Schmerzlinderung und zur Auflösung der Problematik führen kann.

Schmerzen beim Sex sind nicht unvermeidbar. Schmerzfreier Sex ist möglich!

 

Schmerzen beim Sex sind ein Tabu-Thema

Wenn Sex schmerzt, bleibt das Thema oft unausgesprochen, denn Schmerzen beim Sex sind immer noch ein Tabu-Thema. Schmerzen beim Sex sind häufig – aber nicht normal, nur weil sie häufig sind.

Oft trauen sich betroffene Frauen nicht, das anzusprechen, und nehmen diese Schmerzen als unausweichliches Schicksal in Kauf. In der Beratung beklagen sie dann, die Lust am Sex verloren zu haben, und wünschen sich dennoch eine Lösung für ihre Lustlosigkeit.

Das muss aber nicht so bleiben! In diesem Artikel nehme ich das Thema Schmerzen beim Sex unter die Lupe und erkläre, wie man sexologisch und interdisziplinär am besten damit umgehen kann.

Ich werde wichtige Fakten erklären und Informationen und Anregungen geben, die häufig weder Frauenärzt*innen noch Paartherapeut*innen vermitteln können. Diese betrachten die Problematik entweder primär medizinisch und konzentrieren sich auf eine somatische Erkrankung – z. B. eine Infektion des Urogenitaltrakts – oder nehmen den körperlichen Aspekt nicht ausreichend ernst und richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Geschichte der Person und die Paardynamik.

 

Schmerzen beim Sex brauchen einen sexologischen, interdisziplinären Ansatz, um umfassend geklärt und behandelt werden zu können.

Als Sexologin habe ich gelernt, sowohl sexualmedizinische Ursachen – also somatische Erkrankungen, die einer medizinischen Behandlung bedürfen – als auch körperliche Aspekte, wie den erlernten Erregungsmodus der betroffenen Person, psychologische Zusammenhänge aus der eigenen Geschichte sowie dysfunktionale Beziehungsdynamiken zu betrachten.

Durch diese vielschichtige Perspektive lässt sich eine individuell angemessene Lösung besser herausarbeiten. Eine schmerzfreie Sexualität ist dann (wieder) möglich.

 

Sexuelle Schmerzen sind häufig – aber die Zahlen variieren

Schmerzen oder Unbehagen beim Geschlechtsverkehr sind bei Frauen häufig. Die Angaben aus den Studien zur Häufigkeit variieren allerdings erheblich.

Genau deshalb ist es wichtig, zwischen gelegentlichen Schmerzen, wiederkehrenden Schmerzen und einer klinisch relevanten sexuellen Schmerzstörung zu unterscheiden.

 

Sexuelle Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben

Der Begriff ›Dyspareunie‹ bezeichnet Schmerzen im Zusammenhang mit sexueller Aktivität bzw. Penetration und stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so was wie: ›den falschen Bettgenossen zu haben‹.

Dahinter können sehr unterschiedliche körperliche, neurophysiologische, muskuläre, psychologische und relationale Faktoren stehen.

Zu den möglichen medizinischen Ursachen gehören beispielsweise das Genitourinary Syndrome of Menopause (GSM), vaginale bzw. vulväre Trockenheit, Hauterkrankungen wie Lichen sclerosus, Vulvodynie bzw. Vestibulodynie oder Endometriose.

Solche Erkrankungen benötigen eine entsprechende medizinische Diagnostik und Behandlung.

Gleichzeitig sind weitere Aspekte relevant, damit die verschiedenen Ebenen berücksichtigt werden, die für sexuelle Gesundheit wesentlich sind: die körperliche, mentale, emotionale und soziale bzw. relationale Ebene.

 

Was sagt der aktuelle Stand der Sexualwissenschaft?

Schmerz bei der Penetration ist zunächst ein Symptom und noch keine Erklärung für seine Ursache.

Das ist ein entscheidender Punkt. Wenn eine Person Schmerzen bei der Penetration hat, bedeutet das zunächst nur, dass Schmerzen auftreten. Die Frage nach der Ursache ist davon zu unterscheiden.

 

Ein Beispiel macht es deutlich

Stell dir eine Person vor, die beim vaginalen Geschlechtsverkehr starke Schmerzen hat.

Fall A: Eine eindeutig körperliche Ursache

Die Schmerzen entstehen beispielsweise durch eine Endometriose, eine Blasenentzündung, eine ausgeprägte Schleimhautveränderung oder eine andere körperliche Erkrankung.

Dann ist der Schmerz zunächst ein Symptom einer körperlichen Erkrankung.

Die Person kann durchaus Lust haben, erregt sein, sich sicher fühlen und keine besondere Angst vor der Penetration haben. Trotzdem tut die Penetration aufgrund der körperlichen Ursache weh.

In diesem Fall steht zunächst die medizinische Diagnostik und Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung im Vordergrund.

Wenn die körperliche Ursache erfolgreich behandelt wird, können auch die sexuellen Schmerzen verschwinden. Sie müssen es allerdings nicht zwangsläufig, denn im Verlauf können sich zusätzliche Faktoren entwickeln, die die Beschwerden aufrechterhalten.

 

Fall B: Eine vielschichtige Problematik

Bei einer anderen Person findet man keine ausreichende körperliche Erklärung für die Problematik.

Sie erwartet beispielsweise Schmerzen, hat Angst vor der Penetration und reagiert bereits beim Versuch mit einer starken unwillkürlichen Anspannung des Beckenbodens. Dadurch kann die Penetration schwierig oder schmerzhaft werden.

Hier geht es nicht einfach um: „Da ist etwas körperlich kaputt und deshalb tut es weh.“

Sondern um ein komplexes Muster aus Penetrationsschwierigkeit, Schmerz, Erwartungsangst und/oder muskulärer Reaktion. Genau diese Kombination verschiedener Aspekte wird auch in der heutigen Klassifikation sexueller Schmerz-Penetrationsstörungen berücksichtigt.

 

Aber: Es ist nicht so schwarz-weiß

In der Realität von Frauen mit Schmerzen beim Sex vermischen sich die verschiedenen Ebenen häufig und beeinflussen sich gegenseitig.

 

Hier ein Beispiel:

Eine Frau hat eine Blasenentzündung. Daraufhin hat sie Schmerzen bei der Penetration. Bei der nächsten intimen Begegnung kann sie eine Erwartungsangst vor dem nächsten Schmerz entwickeln. Diese Angst kann wiederum eine unwillkürliche Anspannung des Beckenbodens begünstigen. Die erhöhte Muskelspannung kann die Penetration zusätzlich erschweren oder schmerzhafter machen.

Hier kann die Problematik mit einem körperlich verursachten Schmerz beginnen. Anschließend kann sich jedoch ein komplexes Schmerz-/Angst-/Muskelmuster entwickeln, das die ursprüngliche Problematik aufrechterhält oder verstärkt.

Deshalb ist die Frage nicht nur: „Ist die Ursache körperlich oder psychisch?“ Sondern eher: „Welche Faktoren verursachen, unterhalten und verstärken die Problematik aktuell?“

Das ist ein sehr wichtiger Unterschied. Symptom, Ursache und aufrechterhaltende Faktoren dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Und genau an diesem Punkt stoßen die rein medizinische oder umgekehrt die rein psychologische Begleitung an ihre Grenzen. Der interdisziplinäre sexologische Ansatz ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Problematik und kann individuell die notwendigen Schritte zu ihrer Bewältigung aufzeigen.

Eine Person kann beispielsweise eine körperliche Erkrankung haben und daraufhin Schmerzen bei der Penetration entwickeln. Daraus kann eine Erwartungsangst entstehen, die sich körperlich in einer Anspannung des Beckenbodens äußert. Diese wiederum kann weitere Schmerzen verursachen. Die ursprüngliche körperliche Ursache erklärt dann nicht zwangsläufig das gesamte aktuelle Beschwerdebild.

Umgekehrt sollte man bei einer Person mit Beckenbodenanspannung auch nicht vorschnell sagen: „Das ist psychisch.“ Denn die Muskelreaktion kann beispielsweise eine Schutzreaktion auf tatsächlich vorhandenen Schmerz sein, die bei vollkommener Genesung voraussichtlich verschwinden wird.

 

Schmerz ist nicht nur ein Signal aus dem Gewebe

Bei chronischen genitalen bzw. pelvinen Schmerzen werden zunehmend auch Schmerzverarbeitung, Sensibilisierung und neurophysiologische Prozesse untersucht.

Eine Review zu Vulvodynie und Endometriose von 2024 fasst die bisherige Evidenz zur möglichen Rolle zentraler Sensibilisierung zusammen. Die Autor*innen beschreiben Hinweise darauf, dass Veränderungen der zentralen Schmerzverarbeitung bei beiden Erkrankungen eine Rolle spielen könnten.

Das bedeutet nicht: „Der Schmerz ist psychisch.“ Im Gegenteil: Der Schmerz ist real.

Seine Entstehung und Aufrechterhaltung können jedoch mehrere Ebenen umfassen – unter anderem Gewebe, Nerven, Muskulatur, zentrale Schmerzverarbeitung, Emotionen, Aufmerksamkeit, Lernerfahrungen und Beziehungskontext.

 

Und nun: Was machen wir damit?

 

Ein biopsychosozialer Ansatz bedeutet, die Problematik nicht auf eine einzige Ebene zu reduzieren.

In meiner sexologischen Arbeit nach dem Sexocorporel-Ansatz betrachte ich deshalb neben der biologischen bzw. medizinischen Ebene weitere Aspekte der Sexualität:

  • Körperliche Ebene: Wie hat die Person gelernt, in der Sexualität mit ihrem Körper umzugehen?
  • Mentale Ebene: Welche kognitiven Konditionierungen schränken die Körperlichkeit der betroffenen Person ein? Welche Glaubenssätze, Verbote oder welches fehlende Wissen können zur Problematik beitragen?
  • Emotionale Ebene: Welche Gefühle sind mit der eigenen Sexualität verbunden – Lust oder Frust, Genuss oder Scham und Schuld? Welche Bedürfnisse sollen durch den Sex erfüllt werden? Welche Fantasien und Wünsche hat die Person?
  • Relationale/soziale Ebene: Welche Erfahrungen hat die Person mit ihrer Ursprungsfamilie gesammelt? Welches Bindungsmuster hat sie entwickelt? Welche aktuellen Beziehungserfahrungen macht sie? Wie stabil ist die Beziehung
  • Umfeld: Welche sozialen und gegebenenfalls religiösen Aspekte spielen eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Problematik?

 

All diese Ebenen sind Teil einer sexologischen Evaluation und einer entsprechenden Behandlung bei anhaltender Schmerzsymptomatik beim Sex sein.

Der sexologischer, interdisziplinäre Ansatz beinhaltet ebenfalls die notwendige medizinische Diagnostik und Behandlung bei Verdacht auf eine körperliche Erkrankung.

 

Erregungsmodus und Schmerzen beim Sex

Eine zentrale Bedeutung in meiner Arbeit hat die Evaluation der sogenannten Erregungsfunktion und des entsprechenden Erregungsmodus nach dem Sexocorporel-Ansatz.

Die Erregungsfunktion ist eine physiologische Funktion, die auf dem angeborenen und unwillkürlichen Erregungsreflex basiert und mit Veränderungen des autonomen Nervensystems und der genitalen Durchblutung verbunden ist.

Sexuelle Erregung entsteht durch sexuelle Reize über verschiedene Sinneskanäle, Fantasien und Erinnerungen. Das Gehirn koordiniert dabei eine Vielzahl körperlicher Reaktionen.

 

Was ist der Erregungsmodus?

Im Sexocorporel-Ansatz bezeichnet der Begriff Erregungsmodus die Art und Weise, wie Menschen im Laufe ihres Lebens gelernt haben, sexuelle Erregung körperlich zu erzeugen und zu steigern. Dabei spielen unter anderem Bewegung, Atmung, Rhythmus und Muskeltonus eine Rolle. Je nachdem, wie diese körperlichen Ressourcen eingesetzt werden, können sich unterschiedliche Muster entwickeln.

 

Vom Druck- und mechanischen Modus ...

Hier wird beispielsweise ein hoher Muskeltonus eingesetzt. Die Atmung kann flacher werden, die Beweglichkeit des Körpers kann eingeschränkt sein und die stimulierenden Bewegungen können eher mechanisch, repetitiv und schnell werden.

 

 ... bis hin zum Bewegungs- oder Wohlfühlmodus

Hier kommt ein größeres Körperpotenzial ins Spiel: unterschiedliche Bewegungen im Becken- und Nackenbereich, eine flexible Körperspannung, verschiedene Rhythmen in der Stimulation und unterschiedliche Atemmuster.

 

Der Beckenboden spielt dabei eine wichtige Rolle

Bei Frauen mit Schmerzen beim Sex kann eine erhöhte Anspannung des Beckenbodens eine Rolle spielen. Ein verspannter oder schmerzhafter Beckenboden kann dabei Ursache, Folge oder aufrechterhaltender Faktor der Schmerzen sein.

In der körperorientierten Sexualberatung nach Sexocorporel können spezielle Wahrnehmungs- und Körperübungen eingesetzt werden, um die Wahrnehmung des Beckenbodens zu verbessern und seine Beweglichkeit und Flexibilität wiederzuentdecken.

Bei Beschwerden des Beckenbodens kann zusätzlich eine spezialisierte physiotherapeutische Behandlung sinnvoll sein.

 

Was hat Desjardins beobachtet?

Der Sexocorporel-Ansatz wurde von Jean-Yves Desjardins entwickelt. Aus seinen langjährigen klinischen Beobachtungen entstand ein Modell, das die sexuelle Funktionalität eng mit der Art und Weise verbindet, wie Menschen ihren Körper während der sexuellen Erregung einsetzen.

Im Rahmen dieses Ansatzes wird deshalb untersucht, welche körperlichen Muster eine Person während der sexuellen Erregung entwickelt hat und ob diese Muster flexibel verändert und erweitert werden können.

Über Wahrnehmungs- und Körperübungen soll dabei das vorhandene körperliche Potenzial neu entdeckt und erweitert werden.(1)

 

Die Schmerzspirale

Bei Schmerzen kann sich ein bereits eingeschränktes körperliches Muster weiter verstärken.

Wenn eine Person beispielsweise einmal Schmerzen bei der Penetration erlebt hat, kann die Erinnerung an diesen Schmerz zu einer Erwartungsangst vor der nächsten sexuellen Begegnung führen. Diese Angst kann wiederum eine unwillkürliche Anspannung des Beckenbodens begünstigen. Dadurch kann die Penetration schwieriger oder schmerzhafter werden.

So kann sich eine individuelle Schmerzspirale entwickeln:

Schmerzen beim Sex → Erwartungsangst vor erneutem Schmerz → unwillkürliche Anspannung → erneuter Schmerz → zunehmende Vermeidung → verstärkte Erwartungsangst

Wichtig ist dabei: Diese Spirale ist kein zwangsläufiger Ablauf und nicht jede Frau mit Schmerzen entwickelt sie. Sie beschreibt vielmehr einen möglichen Mechanismus, durch den sich Schmerzen und Angst gegenseitig verstärken können.

 

Fazit

Schmerzen beim Sex sind kein unabänderliches Schicksal.

Sie können durch eine körperliche Erkrankung entstehen. Sie können durch Veränderungen der Schleimhaut, Nerven, Muskulatur oder Schmerzverarbeitung beeinflusst werden. Sie können mit Angst, Lernerfahrungen, Aufmerksamkeit und Beziehungserfahrungen verbunden sein. Und sie können durch eine Kombination verschiedener Faktoren aufrechterhalten werden.

Deshalb reicht es häufig nicht aus, nur nach der einen Ursache zu suchen.

Die entscheidende Frage ist vielmehr: Was passiert gerade im Körper, im Erleben und in der Beziehung – und welche Faktoren halten die Schmerzen aufrecht?

Eine gute Behandlung sollte deshalb dort ansetzen, wo die individuelle Problematik tatsächlich entsteht und aufrechterhalten wird.

Eine sexologische, interdisziplinäre Behandlung beinhaltet die Kombination verschiedener Ansätze.

Denn eine schmerzfreie Sexualität ist möglich.

 

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Fußnoten 

(1) Diese Aussagen sind als theoretische und klinisch-therapeutische Grundlage des Sexocorporel-Ansatzes zu verstehen. Die empirische Evidenz für einzelne spezifische Sexocorporel-Konzepte ist nicht mit der Evidenz gleichzusetzen, die beispielsweise für die ICD-11-Kriterien oder bestimmte medizinische Behandlungsverfahren vorliegt.

 

Quellen und weiterführende Literatur

 

1. Trost L, Rowland D, Meston C et al. (2026).

*Definitions, classification, and epidemiology of sexual dysfunction: a consensus statement from the Fifth International Consultation on Sexual Medicine 2024.* Sexual Medicine Reviews, 14(2).

Die aktuelle internationale Konsensusarbeit zu Definitionen, Klassifikation und Prävalenz sexueller Funktionsstörungen. Sie enthält auch die aktuelle Definition der Sexual Pain-Penetration Disorder und diskutiert ausdrücklich die unterschiedlichen Prävalenzangaben zu sexuellen Schmerzen.

 

2. World Health Organization (WHO).

*ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics – HA20 Sexual pain-penetration disorder.*

Die ICD-11 führt HA20 als eigenständige sexuelle Funktionsstörung.

 

3. Central Sensitization in Vulvodynia and Endometriosis: What Have We Been Overlooking So Far? (2024).

Obstetrical & Gynecological Survey.

Review zur möglichen Rolle zentraler Schmerzverarbeitung und zentraler Sensibilisierung bei Vulvodynie und Endometriose.

 

4. Genitourinary syndrome of menopause (GSM): recommendations from the Fifth International Consultation on Sexual Medicine (ICSM 2024).

Sexual Medicine Reviews.

Aktuelle Empfehlungen zu GSM, vaginaler Trockenheit, Dyspareunie, Beckenbodenaktivität und sexuellen Folgen der Menopause.